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Nachhaltiges Bauen

Mit natürlichen Baustoffen können Sie sich auch ein grünes Haus bauen.

Auch Bauherren haben einen Einfluss darauf, wie nachhaltig die Welt ist: Mit der Wahl von biologischen Baustoffen kann ein Beitrag zum nachhaltigen Bauen geleistet werden. Ein Haus mit Lehm und Holz zu bauen, hilft nicht nur der Umwelt, sondern sorgt auch für ein besseres Raumklima.

Häuser brauchen nicht erst dann Energie, wenn sie fixfertig gebaut sind, man einzieht und Strom, Wasser und Heizung aufdreht. Auch die Herstellung der Baumaterialen, der Transport zur Baustelle, der eigentliche Bau und irgendwann auch der Abriss brauchen Ressourcen. Nachhaltiges Wohnen beginnt also schon beim Planen eines Baus. Die Ziele bestehen darin, Energie und Wasser aber auch Baustoffe einzusparen und so den CO2-Ausstoss auf ein Minimum zu reduzieren. Die Baustoffe spielen beim Hausbau eine wichtige Rolle: Sie sollten ökologisch und somit umweltverträglich sein, eine hohe Lebensdauer aufweisen und aus Rohstoffen bestehen, die man entweder wiederverwerten kann oder deren Entsorgung zumindest unproblematisch ist. Zudem sollten sie einen kurzen Transportweg aufweisen.

Die Vorratskammern sind zum Bersten voll

Die in den Wäldern Graubündens stehenden Bäume weisen zusammen einen Holzvorrat von 52 Millionen Kubikmetern auf. Dies entspricht einem Würfel mit einer Kantenlänge von 373m!

Jahr für Jahr wachsen in den Schweizer Wäldern rund zehn Millionen Kubikmeter Holz nach. Genutzt wird aber nur knapp die Hälfte davon. Statt den Inlandverbrauch mit Schweizer Holz zu decken, wird Holz aus dem Ausland importiert. Dadurch wachsen die Holzvorräte im traditionell naturnah und nachhaltig bewirtschafteten Schweizer Wald stetig an. Auch wirtschaftlich lohnt sich eine bessere Nutzung unserer Holzvorräte. Die Wald- und Holzwirtschaft erreicht in der Schweiz mit rund 90'000 Beschäftigten eine Wertschöpfung von rund 8.5 Milliarden Franken und steuert damit rund 2% zum Bruttoinlandprodukt bei. Der Hauptanteil der Wertschöpfung liegt im Verarbeitungsschritt vom Halbfabrikat zum Endprodukt.