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Energieverbrauch

Die Ausstattung von Wohnungen mit strombetriebenen Geräten sowie der Lebensstil beeinflussen die Höhe des Stromverbrauches massiv.

Den typischen Haushalt gibt es nicht. Bei der Ausstattung fällt besonders die Art der Wärme und Warmwassererzeugung ins Gewicht. Auf die Geräte, die fest am Stromzähler angeschlossen sind, haben MieterInnen – immerhin rund 70% der Bevölkerung – meist keinen Einfluss.

Die vier wichtigsten Bereiche

Kochen: Wird mit Gas gekocht, entfällt der Stromverbrauch des elektrischen Herdes. Dafür entstehen Gaskosten.


Waschen: Waschmaschinenstrom in älteren Mietshäusern wird oft über die Nebenkosten oder mit einem Münzautomaten verrechnet; dort entfällt die direkte Belastung via Stromzähler. In neueren Häusern und Eigentumswohnungen werden die Kosten automatisch dem persönlichen Stromzähler oder Konto belastet.


Warmwasser: Meist wird das Warmwasser mit Gas oder Öl erwärmt. In ländlichen Gebieten oder in Alpenkantonen wie Uri oder Wallis ist die elektrische Warmwasseraufbereitung (Boiler) weit verbreitet. Dort entfällt der Öl- oder Gasbedarf, dafür entstehen bis zu 5-mal höhere Kosten für Strom.


Heizen: In der Schweiz stehen rund 250‘000 Elektroheizungen in Betrieb, vor allem in ländlichen Gebieten. Strom für Heizzwecke sollte mittels Wärmepumpen genutzt werden; diese haben dank der Nutzung von Umweltwärme nur einen Viertel bis einen Drittel des Strombedarfs einer Elektroheizung.

Einflussgrössen

Die wesentlichen Einflussgrössen für die Höhe der Stromrechnung:

  • Welche Geräte sind am Stromzähler angeschlossen?
  • Welche energetische Qualität weisen die Geräte auf?
  • Wie werden die Geräte benutzt?