Diese Seite verwendet Cookies. Erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Sie Ihre Einstellungen ändern können.

Energie-Gesetz 2021 #2

Viele bestehende Gebäude in der Schweiz werden mit Öl, Gas oder mit Strom beheizt. Wie in unserer Serie (Thema #1) beschrieben,  dürfen die sogenannten Fossilen Energieträger nur unter gewissen Vorgaben ausgetauscht werden. Für alle anderen Gebäude können anerkannte Standardlösungen angewendet werden. Heute zeigen wir zwei Alternativen von Standardlösungen auf: Nämlich mit 1. der Wärmepumpe und 2. mit Holzfeuerungen. Beide Heizsysteme gelten als erneuerbarer Energieträger, dabei gibt es zwei wesentliche Punkte die bei einer Realisierung zwingend beachtet werden muss:

1. Die Standardlösung mit Wärmepumpen kommt nur dann in Frage, wenn die erforderliche Vorlauftemperatur des Heizkreises nicht mehr als 35° liefern muss. Das bedeutet, dass gerade Gebäude, die vor dem Jahr 1992 erstellt wurden, einen grösseren Energiebedarf benötigen und dann die Wärmepumpe entsprechend gross dimensioniert werden muss, was wiederum mit hohen Kosten verbunden ist. Sollte eine thermische Sanierung der Gebäudehülle nicht vorgesehen sein, kommt heute immer mehr die Standardlösung mit Holzfeuerung als Alternative zum Einsatz.

2. Standardlösung mit Holzfeuerung. Wie bereits erwähnt sind Holzfeuerungen eine Gute Variante, wenn es um hohe Vorlauftemperaturen oder grosse Gebäudevolumen zu beheizen sind. Unter Holzfeuerungsanlagen versteht man Stückholz, Holzschnitzel oder Pellets Anlagen. Die Systeme sind heute vollautomatisch und funktionieren einwandfrei. Ein Nachteil ist die grössere Wartung und die anfallende Feinstaubemissionen.